HeinrichSchimpf’s Podcast
In dem Podkast möchte ich von meinen Erfahrungen aus 40 Jahren in Psychotherapie und Allgemeinmedizin berichten. Gerne beantworte ich auch Fragen und gehe auf Kontroversen ein. Falls Du dich beteiligen willst, bist Du herzlich eingeladen. Ich beantworte jede Zuschrift hier und auf den anderen Plattformen.
Episodes

Tuesday Nov 25, 2025
Tuesday Nov 25, 2025
Ich erzähle, wie schwierig es für mich als jungem Mann mit den Mädchen war.

Sunday Nov 23, 2025
Sunday Nov 23, 2025
Männergespräche: Was ich mir als junger Mann gewünscht hätte – Mein ungeschminkter Rückblick
Kennt ihr das Gefühl, dass alle anderen den Code geknackt haben, nur ihr selbst steht am Rand?
Ich bin heute 73 Jahre alt und Arzt. Aber in dieser Episode lege ich den weißen Kittel ab und spreche über etwas, das uns Männern oft schwerfällt: Die eigene Unsicherheit. Ich blicke zurück auf eine Zeit, in der ich mir nichts sehnlicher gewünscht hätte als einen Mentor – jemanden, der mir erklärt, wie das mit den Frauen eigentlich funktioniert.
In diesem ehrlichen Erfahrungsbericht nehme ich euch mit in meine Jugend, die geprägt war von Einsamkeit und der ständigen Angst, den ersten Schritt zu machen. Es ist eine Geschichte voller Momente, für die man sich heute fast schämen möchte: Vom hilflosen Anschmachten der Klassenschönheiten Sigrid und Birgit bis hin zur absoluten Katastrophe in der Tanzschule. Dort empfahl mir mein verklemmter Tanzlehrer Talkum-Säckchen gegen schwitzige Hände, statt mir echtes Selbstbewusstsein zu vermitteln.
Aber ich erzähle nicht nur vom Scheitern. Ich berichte von den Momenten, in denen der Knoten langsam platzte: Die Fahrten im überfüllten VW-Käfer, meine erste echte Brieffreundschaft und der Mut, ein Mädchen in München zu besuchen. Ich erzähle von Kino-Dates mit dem Film "Easy Rider" und den ersten Knutsch-Erlebnissen auf einem Flur, die mir zeigten: Es geht doch.
Diese Folge ist für jeden, der schon mal an seiner eigenen Attraktivität gezweifelt hat oder sich fragt, wie man die Kurve vom schüchternen Beobachter zum aktiven Gestalter seines Liebeslebens kriegt. Ich teile meine Fehler und meine späten Erfolge mit euch, damit ihr es vielleicht ein bisschen leichter habt als ich damals.
Ein offenes Gespräch über verpasste Chancen, späte Einsichten und die ewige Suche nach Nähe.

Sunday Nov 09, 2025
Sunday Nov 09, 2025
Tim Ole hat enge Verbindungen zu Südafrika, hat auch 4 Jahre da gelebt. Heute ist er politisch aktiv. Wie treffen uns ab und z beim Laufen und machen uns Gedanken über das Leben.

Friday Oct 24, 2025
Friday Oct 24, 2025
Das Video mit dem Titel "Wieviel Bewegung?" vom Kanal Heinrich Schimpfs Psychotherapeutische Praxis ist ein ausführliches Gespräch zwischen Heinrich Schimpf und seinem Gast, Dr. Marcus, Franz aus Wien über die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit und ein erfülltes Leben im Alter.
Die Hauptpunkte des Videos sind:
1. Persönliche Erfahrungen und Routinen
Die Sprecher betonen, dass sie trotz ihres Alters (Heinrich Schimpf: 73, Markus: 62) gesund und sportlich aktiv sind und dies ihrer regelmäßigen Bewegung verdanken.
Markus (Gast):
Begann mit Judo (bis kurz vor dem schwarzen Gürtel) als Selbstverteidigung nach einem Vorfall in seiner Jugend [01:09].
Wurde in den 80er Jahren zum Jogger, als dies in Wien noch als „sonderbar“ galt [01:51].
Seine heutige Routine besteht aus zwei- bis dreimal Laufen pro Woche (teilweise früh morgens um 5 Uhr) und ein- bis zweimal Krafttraining mit einem Personal Trainer, wobei er auf die richtige Technik achtet [05:30]. Er hat kürzlich auch mit Mountainbiking begonnen [05:39].
Heinrich Schimpf:
Wurde durch Geschichten in Reader's Digest zum Laufen inspiriert, was ihn nach eigener Aussage zu einem glücklicheren Menschen machte [12:17].
Seine tägliche Routine umfasst 6–8 Minuten morgendliche Übungen (Liegestützen, Klimmzüge, Rückenübungen) [34:43].
Anschließend geht er 8,5 km langsam mit seiner Frau joggen (als eine Art Scheidungsprophylaxe), wobei sie sich manchmal über Fragen von Konversationskarten austauschen [35:23].
Er fährt mit dem normalen Fahrrad zu den Pferden und zurück und nimmt an Wettkämpfen teil, da diese motivierend wirken [36:01].
2. Zentrale Botschaften zur Bewegung
Die Experten legen den Zuschauern folgende Empfehlungen ans Herz:
„Wenig hilft viel“ (Mikro-Training): Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten haben einen nachweislich positiven Effekt auf die Sterblichkeit.
Beispiele: Die Treppe nehmen statt des Lifts [07:18], jede Stunde fünf Kniebeugen bei sitzender Tätigkeit [08:08], oder das Bücken beim Aufheben eines heruntergefallenen Gegenstands als Trainingsimpuls sehen [16:37].
Geistige Fitness: Körperliche Bewegung ist wichtig für das Gehirn. Durch Sport werden endokrine Substanzen freigesetzt, die gegen Demenz wirken [13:30]. Das Gehirn bleibt bis ins hohe Alter lernfähig [27:35].
Sturzprophylaxe und Balance: Die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, ist entscheidend, um Stürze (eine der häufigsten Todesursachen im Alter) zu vermeiden [22:11].
Tipp: Zähneputzen auf einem Bein trainiert das Gleichgewichtssystem und wirkt ebenfalls der Demenz entgegen [22:42].
Langsamer Einstieg für Anfänger: Wer beginnt, sollte die Devise „Start low, go slow“ beherzigen, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden [39:39]. Es sei ratsam, nicht zu versuchen, in kurzer Zeit zu intensiv einzusteigen.
Selbstwirksamkeit: Man sollte sich nicht blind auf alle Ratschläge verlassen, sondern ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln und ihm vertrauen, was die benötigte Flüssigkeitsmenge oder das Training betrifft [40:42].
Abschließend betonen die Sprecher die Notwendigkeit, vom Vorhaben ins Tun zu kommen und sich durch Partner, Freunde oder Gruppen zu motivieren [25:02].
Das vollständige Video finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=X0Sk4MydOw0

Monday Oct 06, 2025
Monday Oct 06, 2025
Der Livestream mit dem Internisten Dr. Marcus Franz und dem Psychotherapeuten Heinrich Schimpf befasst sich mit der Frage, wie sie persönlich vorgehen würden, wenn sie mit der Diagnose Krebs konfrontiert wären.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Empfehlungen:
1. Medizinische Behandlung und Klinikauswahl
Erste Schritte: Bei einem lokalisierten Primärtumor ohne Metastasen ist die Operation der erste Schritt. Die Entscheidung für die weitere Therapie hängt vom Befall der Lymphknoten ab. [01:54]
Wahl der Einrichtung: Es sollte ein Krankenhaus oder Zentrum mit viel Erfahrung (hohe Fallzahlen) und spezialisierten Abteilungen gewählt werden. [02:44]
Informationsbeschaffung: Die Recherche auf den Websites der Krankenhäuser und die Einholung einer Zweitmeinung von anderen Fachspezialisten sind dringend empfohlen. [03:19], [04:35]
Vertrauen und Atmosphäre: Ein gutes Gefühl und Vertrauen in die behandelnden Ärzte und das Krankenhaus sind wesentlich für den Heilungsverlauf. Bereiche, in denen Hektik oder Stress herrschen, sollten gemieden werden. [05:23], [06:21]
Komplexe Fälle: Bei wahrscheinlichen Metastasen oder komplexeren Operationen raten die Experten zu einem Schwerpunktkrankenhaus oder einer Uniklinik. [06:43]
Tumorboard: In der Regel werden die Befunde in einem Tumorboard von mehreren Spezialisten (Onkologen, Chirurgen, Radiologen) gemeinsam besprochen, um die beste Therapie festzulegen. [07:08]
Internationaler Vergleich: Die medizinische Versorgung, insbesondere in den chirurgischen und onkologischen Bereichen Deutschlands und Österreichs, gilt als hervorragend. [10:33]
2. Chemotherapie, Strahlentherapie und Operationsentscheidung
Abwägung: Strahlentherapie und Chemotherapie sind schwierig abzuwägen. Je weiter fortgeschritten der Krebs ist, desto fragwürdiger kann eine Chemotherapie sein, wobei neue Immuntherapien zu einem Wandel führen. [15:12], [15:39]
Individualisierung: Moderne Therapien sind hochgradig spezialisiert, basierend auf dem genauen Tumortyp, den Rezeptoren und genetischen Mutationen (personalisierte Medizin). [18:18], [20:00]
Palliative Versorgung: Bei sehr fortgeschrittenem Krebs kann es besser sein, keine aggressive kausale Therapie mehr zu machen, sondern auf ein palliatives Setting zu setzen, um die Lebensqualität zu maximieren. [17:02], [21:40]
Beispiel Prostata-Krebs: Eine radikale Prostata-Operation sollte bei älteren Männern (75+) sorgfältig überlegt werden, da es sich oft um einen langsam wachsenden, wenig aggressiven Tumor handelt. [12:34]
3. Lebensstil, Ernährung und Bewegung
Prävention und Basis: Die wichtigste Krebstherapie ist die Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise (Bewegung, Ernährung, Psyche, Schlaf, Körpergewicht). [28:24]
Ernährung: Konsequente Reduktion von Zucker und schnell verfügbaren Kohlenhydraten, da Krebszellen Zucker für Wachstum verwenden. [30:07]
Ernährungsumstellung: Es wird empfohlen, eine Ernährung in Richtung Ketose anzustreben, viele Naturpflanzen und unverarbeitete Nahrungsmittel zu konsumieren und industriell erzeugtes Essen zu meiden. [30:33], [34:05]
Supplements/Nahrungsmittel: Brokkoli (Sulfuraphan) und Kurkuma (Curcumin) werden für ihre antioxidative und anti-tumoröse Wirkung empfohlen. [30:44]
Körpergewicht und Muskeln: Reduktion von Fettdepots und Aufbau eines gesunden Muskelapparates durch gezieltes Krafttraining und Ausdauersport (z.B. Laufen, 70 km/Woche). [32:12], [35:31]
4. Psychische und Spirituelle Faktoren
Psyche und Immunsystem: Der psychische Zustand hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem (gemessen über Kortisolspiegel). [39:16]
Entspannung und Ausgleich: Maßnahmen zur Stärkung der Psyche sind essentiell, darunter:
Yoga, Tanzen, Singen, Musik [49:15], [49:29]
Wärmeanwendungen (warmes Wannenbad, Sauna) [43:15], [42:57]
Das Auflösen von inneren Konflikten und Ressentiments ("Hader"). [47:58]
Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist von höchster Priorität, notfalls auch durch die Nutzung eines Ausweichbettes. [44:38]
Lebenssinn: Die Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und dem Metaphysischen ist ein zentraler Punkt, der oft in Krisensituationen wieder in den Fokus rückt. Dies kann auch über eine atheistische Verbindung zum Universellen (Natur, DNA, Evolution) erfolgen. [50:27], [52:33]
Sie können sich das gesamte Gespräch unter dem folgenden Link ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=sNNn1GQfu2M

Monday Oct 06, 2025
Monday Oct 06, 2025
Ich habe ab und zu bei live auf Tiktok Gäste hier zwei junge Männer mit denen ich mich über die Probleme junger Männer unterhalte. Hier über Traurigkeit und Depression nnach einer Trennung.

Friday Aug 15, 2025
Friday Aug 15, 2025
Chris und ich sind beide gesund und sportlich, was auch für Ärzte nicht selbstverständlich ist. Aber wi machen wir das? Wieviel bewegen wir uns, welche Übungen machen wir, damit wir trotz vielen Stunden des Sitzens keine Rückenschmerzen haben? Und wie soll das in den nächsten Jahrzehnten weitergehen?

Sunday Aug 10, 2025
Sunday Aug 10, 2025
Freud kannte 3 Institutionen der Psyche: Das ES, das Ich und das Überich, also das Gewissen. Zwei weitere Institutionen werden häufig in der Psychotherapie benannt: der innere Sabotteur und das innere Kind. Aber man kann noch zahlreiche innere Institutionen oder Agenten erkennen und benutzen. Den Faulen , den Geitzigen, den Ergeizigen um nur einige zu nennen. In diesem Video stelle ich einige meiner Agenten sehr persönlich vor und überlege gemensam mit Euch, welche Vor- und Nachteile sie haben. In meinen Videos geht es immer um Gesundheit, seelische und körperliche Gesundheit, da ich Sele und Körper als eine Einheit sehe. Mir geht es darum im Dialog mit der Community kostenlos bestmögliche Information zu verbreiten. Und das muß natürlich unabhängig von kommerziellen Interessen erfolgen. In der aktuellen Medizin geht es leider oft in unverantwortlichewr Weise um das Geld. Wer gerne in meiner Community mitarbeiten will ist herzlich willkommen, auch dann, wenn er in der einen oder anderen Sache anderer Meinung ist als ich. Wir können alle voneinander lernen!

Saturday Aug 09, 2025
Saturday Aug 09, 2025
Die beiden Ärzte Dr Marcus Franz aus Wien und Heinrich Schimpf aus Giessen tauschen sich aus über ihre eigene Bewegung und natürlich ihre Erfahrungen aus insgesamt über 70 Jahren Praxis mit Patienten.

Thursday Jun 26, 2025
Thursday Jun 26, 2025
Emilio ist 17 und schreibt mich an dass er gerne mit mir ein Podcast über das Thema Gott machen würde. Das habe ich natürlich gerne zugesagt, da ich das Thema wichtig und spannend finde und mir selber als ich 17 war gewünscht hätte mit Erwachsenen über dieses Thema reden zu können.
Es gab ja viele Kriege in der Welt in denen es um die richtige Religion ging und auch heute ist es leider nicht selbstverständlich dass Menschen mit unterschiedlichen Gottesvorstellungen miteinander sprechen können. Glücklicherweise konnten wir es in unserem Gespräch recht gut.







